Eine junge Frau hilft einer älteren Frau am Laptop
Foto: Niels Braczek, ChatGPT

Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Bürgerbeteiligung der Gemeinde Breklum hat sich erneut mit möglichen Unterstützungsangeboten für Einwohnerinnen und Einwohner beschäftigt. Darüber informierte Ausschussvorsitzender Magnus Petersen im Rahmen der Sitzung der Gemeindevertretung am 16. April 2026.

Im Mittelpunkt standen Überlegungen zu einem möglichen Gemeindekümmerer oder Alltagshelfer-Modell. Nach Angaben des Ausschusses soll zunächst eine Bestandsaufnahme vorhandener Angebote erfolgen. Gleichzeitig soll geprüft werden, wie bestehende Unterstützungsangebote besser miteinander vernetzt werden können.

Im Verlauf der Beratungen wurden verschiedene mögliche Aufgabenbereiche angesprochen. Dazu gehören unter anderem Hilfen für Menschen, die Schwierigkeiten beim Zugang zu digitalen Angeboten haben. Hintergrund ist die zunehmende Digitalisierung vieler Verwaltungs- und Alltagsprozesse.

Nach Einschätzung des Ausschusses könnte es sinnvoll sein, bestimmte Unterstützungsleistungen direkt bei der Gemeinde anzusiedeln. Als Grund wurde unter anderem die notwendige Vertraulichkeit bei einzelnen Anliegen genannt.

Bereits in der vergangenen Wahlperiode hatte sich der Sozial-, Jugend- und Sportausschuss mit dem Thema beschäftigt. Damals wurde kein entsprechender Bedarf festgestellt.

Der Vorsitzende des Sozial-, Jugend- und Sportausschusses, Holger Arff, kündigte nun an, das Thema erneut im Ausschuss beraten zu wollen. Die nächste Sitzung des Ausschusses soll sich unter anderem mit dem möglichen Bedarf und weiteren Schritten befassen.

Die Gemeindevertretung nahm den Bericht aus dem Ausschuss zur Kenntnis. Weitere Beratungen sollen in den kommenden Sitzungen folgen.