Am 12. März haben die Freiwilligen Feuerwehren aus Breklum und Struckum gemeinsam einen Übungsabend durchgeführt. Ziel der Zusammenarbeit war es, Abläufe zu festigen und die Abstimmung zwischen den Wehren weiter zu verbessern.
Wie bereits bei vorherigen Diensten wurden die Einsatzfahrzeuge bewusst mit gemischten Teams aus beiden Feuerwehren besetzt. Auf diese Weise konnten die Einsatzkräfte ihre Zusammenarbeit vertiefen und sich mit den jeweiligen Arbeitsweisen besser vertraut machen.
Im Mittelpunkt der Übung stand die praktische Umsetzung zuvor vermittelter Ausbildungsinhalte. Dabei ging es insbesondere um die Vorgaben der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 (FwDV 3), die die Aufgabenverteilung im Einsatz regelt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Atemschutzüberwachung sowie auf der Organisation und Strukturierung der Einsatzstelle.
Das Übungsszenario simulierte einen Brandeinsatz mit der Alarmmeldung „FEU K – Rauchwarnmelder“. Bei der anschließenden Lageerkundung wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Nach Angaben eines Passanten wurden zwei Personen im Gebäude sowie ein Kind im Außenbereich vermisst. Daraufhin wurde das Alarmstichwort auf „FEU Y“ erhöht.
Die eingesetzten Atemschutztrupps begannen umgehend mit der Menschenrettung im Gebäude. Parallel dazu erfolgten die Suche nach vermissten Personen außerhalb sowie der Aufbau der Wasserversorgung.
Die Übung bot den beteiligten Kräften die Möglichkeit, ihre Abläufe unter realistischen Bedingungen zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig diente sie dazu, die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren zu stärken und die Einsatzbereitschaft für den Ernstfall zu sichern.
Gemeinsame Übungen dieser Art sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und tragen dazu bei, die Sicherheit in der Gemeinde nachhaltig zu gewährleisten.