Gleißende Sonne

Mit steigenden Temperaturen wächst auch das Risiko für gesundheitliche Belastungen durch Hitze. Ein aktueller Hinweis aus dem medizinischen Bereich macht darauf aufmerksam, dass Hitzewellen für viele Menschen eine besondere Herausforderung darstellen können. Gerade an heißen Tagen benötigt der Körper häufig deutlich mehr Flüssigkeit als üblich. Wer sich längere Zeit im Freien aufhält, körperlich arbeitet oder Sport treibt, sollte besonders auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten und 1-2 Liter Wasser zusätzlich trinken.

Zusätzliche Aufmerksamkeit ist bei der Einnahme bestimmter Medikamente erforderlich. Nach Informationen des Universitätsklinikums Heidelberg können unter anderem Blutdruckmedikamente, Betablocker, Diuretika, Antidepressiva, Schilddrüsenmedikamente sowie weitere Arzneimittel die Fähigkeit des Körpers beeinflussen, auf hohe Temperaturen zu reagieren. Dadurch kann das Risiko für Kreislaufprobleme, Dehydrierung oder andere hitzebedingte Beschwerden steigen. Betroffene sollten sich bei Unsicherheiten ärztlich oder in der Apotheke beraten lassen.

Besonders wichtig ist der Schutz von Kindern und Tieren. Bereits bei einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius können im Fahrzeuginneren nach einer Stunde Temperaturen von rund 46 Grad erreicht werden. Bei höheren Außentemperaturen steigen die Werte noch deutlich stärker an.

Deshalb gilt: Kinder, Hunde oder andere Tiere sollten auch für kurze Zeit niemals allein im Auto zurückgelassen werden. Bereits wenige Minuten können ausreichen, damit sich das Fahrzeug stark aufheizt und eine lebensgefährliche Situation entsteht.

Achtet in den kommenden Sommermonaten auf ausreichenden Sonnenschutz, genügend Flüssigkeitszufuhr und den Schutz besonders gefährdeter Personen und Tiere! So lassen sich viele hitzebedingte Gesundheitsrisiken vermeiden.